Option 3. Etage

Gut, dass wir darüber gesprochen haben! Die vor ein paar Tagen vorsichtshalber an den Architekten gestellte Frage, ob unser Haus tatsächlich im Nachhinein problemlos um eine Etage aufgestockt werden kann, hat sich nun beantwortet. Allerdings nicht, ohne vorher einige Kreise zu ziehen. Der Architekt hat die Frage an den Statiker weitergegeben, welcher die Sache die Sache geprüft hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass unser Dach nicht als Fußboden für eine weitere Etage geeignet ist. Glücklicherweise gibt es aber eine Möglichkeit, diesen Zustand zu ändern. Für 50 zusätzliche Euro wird ein zusätzlicher Balken in die Decke eingezogen, um die zu erwartende Last zu verteilen und für weitere 100 Euro werden stärkere Steine verwendet, wo die Dachbalken auf ihnen auflegen, so dass auch dort das Gewicht verteilt wird.

 

Mit diesen Maßnahmen ist das Dach für eine spätere Nutzung als Fußboden für eine reine Wohnung geeignet. Wir haben allerdings gleich den Tip bekommen, dass wir die Terasse möglichst nicht als Partyterasse mit 20 Besuchern gleichzeitig benutzten sollten. Damit können wir gut leben - der zusätzliche Wohnraum und die Dachterasse bleiben uns damit für 150 € als Option erhalten und über die Grenzen sind wir uns auch im Klaren.

 

Mittlerweile sind alle Fakten an die Baugesellschaft weitergegeben, so dass jetzt sicher schon das geänderte Material bestellt wird.

 

 

Außerdem haben wir Post von der Bank bekommen. Gleich zweimal.

Zuerst eine Information, dass die Auszahlung des beantragten Geldes für die Rate zum Grundstückskauf leider noch nicht ausgezahlt werden könne, da diverse Unterlagen fehlen (unter anderem die Auszahlungsanweisung, welche definitiv vorhanden war; Rechnungen für alle Außenarbeiten und Eigenleistungen (=Malerarbeiten); Rechnung für den Grundstückskauf, Bautenstandsbericht; usw.).

 

Auf diesen Brief hin haben wir mit dem Finanzvermittler telefoniert, der dann auch den richtigen Sachbearbeiter gefunden hat, um zu klären, dass für den Grundstückskauf kein Bautenstandsbericht nötig sein kann und es laut Kaufvertrag keine Rechnung für den Grundstückskauf gibt und dass Außenarbeiten und Eigenleistungen erst nach Fertigstellung des Hauses durchgeführt und nachgewiesen werden können - und außerdem galt dieser ganze Serienbrief noch der ersten (falschen) Auszahlungsbeantragung, so dass gleich noch geklärt wurde, dass das Geld gemäß dem zweiten Auszahlungsschein überwiesen werden muss. Am Ende gab es dann die Info, dass das Geld am nächsten Tag an den richtigen Empfänger überwiesen werden wird.

 

Und folgerichtig stand im nächsten Brief, den wir von der Bank erhielten, dass die erste Auszahlung stattgefunden hat. Damit sollte das Grundstück jetzt eigentlich bald uns gehören. Vorher fehlt aber natürlich noch die Eintragung ins Grundbuch - wir warten also auf die nächsten Briefe, dann aber vom Amt.

 

 

Im Haus hat sich auch schon wieder jede Menge getan - die Außenwände sind bis zur 1. Decke fertig und auch mit den Innenwänden wurde schon begonnen. Heute gibt es davon auch jede Menge Bilder :)

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